Weniger Geld für Rentner: Krankenkassenbeiträge steigen auf 15,5 Prozent
Viele Rentner haben im neuen Jahr etwas weniger Geld auf dem Konto. Grund ist der auf 15,5 Prozent gestiegene Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Mehrbelastung von 0,6 Prozent müssen Rentner allerdings nur zur Hälfte tragen, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit. Die andere Hälfte zahlt die gesetzliche Rentenversicherung.
Insgesamt müssen Ruheständler künftig 8,2 Prozent ihrer Rente für die gesetzliche Krankenversicherung aufbringen. Dieser Betrag wird direkt von der Rente abgezogen. Die Rentenversicherung überweist ihn – zusammen mit ihrem Anteil von 7,3 Prozent – an die Krankenkasse.
Andere Rentner wiederum haben demnächst mehr Geld auf ihrem Konto: so die Ruheständler, die freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung oder privat bei einem Krankenversicherungsunternehmen versichert sind. Diese Rentner zahlen ihre Kassenbeiträge selbst und erhalten dafür von der Rentenversicherung einen Beitragszuschuss. Dieser Zuschuss steigt im neuen Jahr um 0,3 auf 7,3 Prozent.
Wer genau wissen möchte, wie hoch das eigene Minus oder Plus ausfällt, kann auf den Kontoauszügen die Eingänge von Dezember und Januar vergleichen. Dort ist auch der neue Krankenversicherungsbeitrag vermerkt. Weitere Informationen dazu gibt es am kostenfreien Servicetelefon unter 0800 1000 480 10 sowie unter www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de.
Pressestelle
Deutsche Rentenversicherung
Braunschweig-Hannover
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